Dreifaltigkeit

ich glaube
an den dreieinen Gott:

Einen Vater, der mir auch Mutter ist,

den ich Schöpfer nenne,
den Ursprung allen Seins und Lebens,
aller Anfang.

Und seinen Sohn,
der mir als Mensch nahe kommt
als Kind von Betlehem,
im Verkünden von Gottes Liebe
in der Angst von Getsemani
und aller menschlicher Ohnmacht.

Und an den Geist,
die Kraft, die Leben spendet,
die wider alle Entmutigung
Wege zum Leben öffnet.

Ich glaube
an den dreieinen Gott
und lerne mehr und mehr,
dass ich Vater, Sohn und Heiligen Geist
nur in einem einzigen Gott
anbeten und verehren kann.

Reinhard Röhrner

 

 

„Komm herab, o Heiliger Geist“

… so wird oft gebetet in diesen Tagen zwischen Himmelfahrt und Pfingsten.

Aber – meine ich das wirklich ernst,
oder möchte ich nicht viel lieber beten:
„Komm herab und durchwehen unsere Welt…
… aber bitte so, wie es mir gefällt.
In vorgezeichneten und planbaren Bahnen.
Nicht zu impulsiv bitte!“

So ist Gottes Geist nicht.

Nicht umsonst sind in der Pfingsterzählung
Sturmwind und Feuer seine Begleiterscheinungen
– die unheimlichsten unter den vier Elementen,
die alles durcheinanderwirbeln, ja zerstören.

In Zerstörung steckt STÖRUNG bereits drin.
Das ist ein Wesensmerkmal des Heiligen Geistes Gottes:
Er stört auch mal, wenn’s sein muss.
Meistens zer-stört er nicht, aber er vermag es, zu ver-stören…
… und so aufzurütteln.
Will ich es wagen, in diesen Tagen vor Pfingsten
ernsthaft um den Heiligen Geist, die göttliche Störung zu beten?!

Etwa so:

Komm herab, o Heiliger Geist,
und störe meine eingetretenen Pfade.

Zerstöre meine Selbstgerechtigkeit,
Rüttle mich auf in meiner Selbstgenügsamkeit,
Belebe meine Unlebendigkeit.

Reiß ein die trennenden Mauern zwischen Menschen und Völkern
und durchwehe die Welt mit Gottes Frieden.

Komm Heiliger Geist, und störe, wo gestört werden muss.

Amen.
Sonja Knapp

In Maria begegnen

In Maria begegnen
sich Himmel & Erde,
Gott & Menschen.

Der Regenbogen erzählt:
wir sind verbunden,
für immer.

Gott sagt:
Ich halte dich
Ich lasse dich nicht los.

So, wie du bist, bist du richtig.
Du kannst es wagen,
das Leben

Ostern - Das Fest der Hoffnung!

Mit der Auferweckung Jesu kehrt die Hoffnung zurück.

Ihre Kraft muntert die Frauen auf, die Osterbotschaft

weiter zu sagen an die verängstigten Jünger und

trauernde Freunde.

Wie ein Lauffeuer breitet sich die Nachricht aus:

Von Haus zu Haus,

von Land zu Land,

über Meere und Kontinente hinweg,

bis zu uns.

Hoffnung gibt Mut, lässt Angst überwinden, neues

Leben erblühen.

 

Das Pascha – Geheimnis hat zwei Bedeutungen:

Durch Seinen Tod hat Christus uns von der Schuld

befreit,

durch Seine Auferstehung die Tür für das NEUE LEBEN

geöffnet.

Impuls:

Können andere Menschen, denen ich begegne,

spüren, aus welcher Hoffnung ich lebe?

 

Drei Frauen am Grab

Dem Ort der Trauer und Erinnerung

in Fels gehauener Tod

Am frühen Morgen

an dem nicht nur die Sonne aufgeht

auch die Augen gehen ihnen auf

und das Herz

als der Stein vom Grab gewälzt

und ihnen ein Stein vom Herzen fällt

als die Lichtgestalt,

die ihnen erscheint,verkündet:

Er lebt

weil Gott seinen Sohn nicht im Stich lässt

 nicht untergehen lässt

 sondern durch das Tal des Todes

ins ewige Leben führt

Hoffnung für uns

österliche Perspektive in der die Wüste ergrünt

voller Hoffnung

denn auch Du bist ein Kind

Gottes mit Zukunft!

Pfr.Thomas Schulz